Auch bei gutem Wetter an Regen und Sturm denken!

Der Ablauf einer Störung, eines Notfalls oder einer Krise ist immer von sehr vielen Einzelheiten und Varianten geprägt. Der zeitliche Ablauf ist daher nur schwer bestimmbar und verursacht unter Umständen einen schwerwiegenden Schaden für das Unternehmen.

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Außergewöhnliche Ereignisse können Ihr Unternehmen zu jedem Zeitpunkt treffen. Ob Zwischenfälle, Notfälle oder Katastrophen, sie treten in unterschiedlicher Ausprägung auf, beginnen zu jeder Tages- und Nachtzeit und treten somit völlig unerwartet auf. Sie können sich langsam anbahnen oder plötzlich eintreten. Man wird von ihnen überrascht oder man glaubt, darauf vorbereitet zu sein. Bei Eintritt eines unerwarteten Ereignisses können nicht nur technische Anlagen und die Funktionsfähigkeit des Unternehmens oder der Organisation bedroht sein.

Ein effektiv und nachhaltig konzipiertes Krisen- und Notfallmanagement kann Sie dabei unterstützen, im Ereignisfall angemessen und strukturiert zu handeln.

Gerne beraten wir Sie zu Möglichkeiten und Umfang eines solchen Krisen- und Notfall-Managements.

Punkte des Krisen- und Notfallmanagements

Unser prizipieller Ansatz bei Beratungen und konzeptionellen Betrachtungen

Unser vierstufiges analytisches Modell, welches sich durch unterschiedliche Anforderungen definiert, bietet die Chancen für Unternehmen, die zur optimalen Bewältigung von Krisen und Notfällen notwendig ist.

Im Verlauf einer unternehmerischen Krise oder Notfallsituation unterstützen wir Sie mit unserer wirksamen Kompetenz—auch wenn möglicherweise existentielle Vorbereitungs– und Verhinderungs-maßnahmen noch nicht existieren sollten.

Phase 1—die Vorbeugung und Früherkennung

In einer sich anbahnenden Krisensituation sind oftmals keine oder nur schwache Krisenanzeichen erkennbar. Die Medien sind hier oft zurückhaltend und abwartend. Dadurch wird die schnelle Information ausgebremst. Deshalb ist eine eigene und zuverlässige Früherkennung oftmals für Ihr Unternehmen existentiell! Dies erreichen wir durch ein professionellen Krisenmanagement. Druck und ausreichende Ressourcen, sowie gut geschulte und sensibilisierte Mitarbeiter bilden hier den Grundstock.

Einige Fragen zur optimalen Krisenprävention sollten beachtet werden:

  1. Welche Entwicklungen von Krisen und Notfällen wirken sich mit welcher Auswirkung auf Ihr Unternehmen aus?

  2. Verfügt Ihr Unternehmen über die richtige und optimale Unternehmens-Organisation und –Struktur, um eine Früherkennung und die daraus resultierenden Entscheidungen richtig zu treffen?

  3. Welche Ereignisse können dem Unternehmen negative Auswirkungen auf bestimmte Unternehmensbereiche haben?

 

Ein Thema, dass irnoriert wird, ist eine gesicherte Krise!“  

>> Henry Kissinger <<

Wir beraten Sie gerne in diesen Schwerpunkten:

  • Seminare und Trainings zur Krisenkommunikation

  • Überprüfung und Anpassung der Krisen– und Notfallpläne

  • Erstellung von Verfahrensabläufen und Handbüchern zum Themenkomplex

  • Audits rund um das Krisen– und Notfallmanagement sowie dem Datenschutz nach DS-GVO und GeschGehG

  • u.v.m.

Phase 2—die latente Krisenphase

Signale richtig erkennen und optimal verarbeiten

In einer latenten Krisen-Phase sind oft nur schwache Signale zu erkennen. Häufig werden diese noch nicht im gesamten Unternehmen erkennbar oder werden erst später bekannt. Auch für die Öffentlichkeit bleiben hier die Anzeichen oftmals verborgen.

Die latente Phase bietet jedoch auch gute Chancen für Ihr Unternehmen zur Krisenvermeidung. Hier lassen sich Vorkehrungen und Maßnahmen einleiten, die die Entwicklung der Krise ohne größere Schäden überstehen lässt. Voraussetzung hier ist das funktionierende Krisenmanagement-System!

Einige Fragen zur latenten Phase sollten beantwortet werden:

  1. Welche Kenntnisse und Anzeichen hat Ihr Unternehmen zu dem als Bedrohung zu wertenden Thema?

  2. Wo liegt die fachliche und persönliche Kompetenz in Ihrem Unternehmen?

  3. Wer übernimmt in Krisen– und Notfall welche Aufgaben?

  4. Sind die vorhandenen Ressourcen (hier auch personell) zur Bewältigung der möglichen Krisen– und Notfallsituation vorhanden?

  5. Welche Berichterstattung in den öffentlichen Medien ist zu erwarten (klassisch und / oder Online)

 

„Wenn Sie keine Probleme verwalten, dann werden Sie von Problemen verwaltet werden

   >> Robert L. Heath <<

Wir beraten Sie gerne in diesen Schwerpunkten:

  • Beratung und Coaching des Managements und verantwortlicher Mitarbeiter

  • Spezielle Trainings und Schulungen

  • Überarbeitung und Erstellung von Argumentationshilfen

  • Optimierung und Justierung in der Krisenkommunikation

  • Beobachtung und Analyse der Medien

  • u.v.m.

Phase 3—die akute Krisenphase
Das nicht vermutete Ereignis ist eingetreten

Wir beraten Sie gerne in diesen Schwerpunkten:

  • Beratung und Coaching des Managements und weiterer verantwortlicher Mitarbeiter

  • Moderation interner und externer Kommunikationsprozesse

  • Ständige Betreuung des Krisenmanagements und Hilfe bei der Nachjustierung entsprechend der aktuellen Entwicklungen

  • u.v.m.

Wurde eine Krisenprävention versäumt, ist die Vermeidung gescheitert oder handelt es handelt sich um ein völlig überraschendes Ereignis.  Bei der Krisenbekämpfung ist sofortiges und professionelles Handeln gefragt. Der weitere Verlauf einer Krise wird oft nachhaltig vom Verhalten eines Unternehmens in den ersten Stunden nach dem Eintritt geprägt und vorprogrammiert.

Die Krisenkommunikation wird hier zu einer entscheidenen Herausforderung für den internen und externen Bereich. Für die Unternehmens-kommunikation bedeutet das, dass Medien und Öffentlichkeit schnell und sachgerecht informiert werden, um größere Imageschäden oder sogar Falschberichterstattung und unnötige Spekulationen weitestgehend zu vermeiden.

In einer akuten Krisenphase reichen häufig die eigenen bestehenden Ressourcen nicht aus. Oft fehlt auch die Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen. Externe Unterstützung ist gerade in der Krise unentbehrlich.

Krise und Notfall = tatsächlich eingetretender Schaden x negative öffentliche Berichterstattung

Phase 4—die Nach - Krisenphase

Das Unternehmen - Image braucht eine umfassene Erholung!

Wir beraten Sie gerne in diesen Schwerpunkten:

  • bei der neutralen und umfassenen Aufarbeitung Ihrer Unternehmenskrise

  • bei der Optimierung und Weiterentwicklung Ihrer Management-Systeme

  • durch Schulung Ihrer Mitarbeiter in Krisen– und Notfall-Management-Schwerpunkten

  • bei der Überarbeitung von Krisenplänen und -handbüchern etc.

  • u.v.m.

Der Zeitraum nach einer überstandenen Krise wird aus Sicht einer professionellen Krisenbewältigung häufig unterschätzt. Das Tagesgeschäft hat gelitten, das Management-Team ist an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht und der Wunsch nach einer Normalität ist groß. Oft wird deshalb die wichtige Krisennachbereitung versäumt. Doch gerade jetzt gilt es, verlorenes Vertrauen und beschädigte Reputation wieder herzustellen. Nicht zuletzt ist es wichtig, die erlebte Krise intern zu analysieren und die konzeptionellen Betrachtungen zu überarbeiten und die gemachten Erfahrungen einzuarbeiten.

 

Diese Fragen sollten nach einer Krise beachtet und ausgewertet werden:

 

  1. Wie zuverlässig hat unser Krisenmanagement funktioniert - gibt es Verbesserungspotenziale?

  2. Wie war das Leistungsvermögen der einzelnen Akteure? 

  3. Waren die richtigen Mitarbeiter in der richtigen Funktion eingesetzt? 

  4. Ist das Unternehmen mit seiner Stellungnahme in den Medien und der Öffentlichkeit gut durchgedrungen?

  5. Welche Themenfelder waren besonders in der PR-Maßnahme gefragt?